Doch nun scheint eine Sicherheitslücke bei dem deutschen Anti-Cheat-Streaming-Dienst GGC dazu geführt zu haben, dass eine bisher unbekannte Hackergruppe zahlreiche ehrliche Spieler von Servern bannen konnte. Betroffenen Spielern ist es somit ab sofort nicht mehr möglich auf Servern zu spielen, die zu dem deutschen Anti-Cheat-Streaming-Dienst GGC streamen. Wie die englischsprachige Webseite Kotaku berichtet, führt die Spur allerdings zu einem bekannten Cheat-Anbieter in dessen Forum sich einige (Neu)Mitglieder zu Wort melden und nach deren Aussage man den unschuldigen Spielern Betrügereien anhängt um ihre Abneigung gegenüber dem Cheat-Schutz Punkbuster zu demonstrieren.
Während der Anbieter ein Mitwirken an dieser Attacke abstreitet, werden diese sicherlich nicht wirklich unglücklich darüber sein – stehen die Macher von Evenbalance und die Cheat Entwickler doch in einem ständigen Wettkampf miteinander! Laut Evanbalance-Gründer Tony Ray können betroffene Serveradmins dem Spuk allerdings ziemlich schnell ein ende setzen, in dem man seinen Server bis auf weiteres einfach vom Stream zu GGC abmeldet. Nun liegt es bei den Verantwortlichen von Gemeinsam-gegen-Cheater dieses Problem aus der Welt zu schaffen denn wer von einem solchen Bann betroffen ist, muss sich zwangsläufig mit den Admins dort auseinander setzen um seine Unschuld zu erklären.
Indes rät Battlefield 3-Publisher-Electronic Arts den Spielern, vorerst auf Servern zu spielen die nicht zu Punkbuster streamen. Doch einer Aussage von Evanbalance-Gründer-Tony Ray liegt das Problem nicht bei Punkbuster, sondern an der vom Dritt-Anbieter GGC-Stream geführten Liste gebannter Betrüger. Somit sollte also ein spielen auf einem von Punkbuster und PBBans überwachten Server zu keinerlei Problemen führen. Auch sei nur ein ganz kleiner Teil der PC-Spieler betroffen und auf Spieler der Xbox360 oder der Playstation3 habe dies überhaupt keinen Einfluss. Warten wir also einmal ab wie sich dieses Thema weiter entwickelt und wie sich vor allem GGC in diesem Fall verhält.
Update
GGC-nimmt Stellung zum Hackerangriff
Quelle scene-gamers |